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Maria ihm schmeckts nicht

Nach einem grandiosen Buch und einem noch besseren Hörbuch wurde jetzt Jan Weilers „Maria ihm schmeckts nicht“ verfilmt. Aber zuerst einmal kurz die Geschichte:
Jan Weiler will seine Sarah heiraten – deswegen trifft er zum ersten Mal seine zukünftigen Schwiegereltern. Ursula und Antonio Marcipane (ich hoffe, das war richtig), und dabei wird ihm schlagartig bewusst, dass es ab jetzt in ihrer Beziehung einen Dritten gibt: Antonio!
Der selbstverliebt wirkende Italiener lebt in seiner eigenen Welt und bestimmt, dass die Hochzeit in seinem Geburtsort in Süditalien stattfinden soll. Weil Wiederstand zwecklos ist, reist das Paar in das abgelegene Dorf, weit weg von allen Touristengegenden.
Dort bekommt Jan ein Italien zu sehen, wie es ohne Touristen ist. Dabei erweisen sich seine Meeresfrüchteallergie und dass er nicht schwimmen kann nicht gerade als Vorteil. Er tritt in sämtliche Fettnäpfchen, bis er am Ende der Geschichte in der „Toter Mann“-Stellung auf dem Wasser neben Antonio „schwebt“ und feststellt, dass er glücklich ist.

Für die Leseratten unter euch: Das Buch gibt es hier. Ich allerdings empfehle jedem, der genug Zeit hat, das Hörbuch, in dem Jan Weiler den Antonio so genial spricht, dass es besser rüberkommt als in jedem Film. – hier.

Aber zurück zum Film, leider wurden einige wichtige Teile des Buches nicht erwähnt oder extrem gekürzt. Der Stern hat leider recht damit, wenn er schreibt, dass es teilweise wie eine Fernsehproduktion wirkt. Dafür hat der Film auch einen riesen Pluspunkt – die Schauspieler!

Sarah: Als Mann darf ich das sagen – eine Granate. Sah fantastisch aus und überzeugte zumindestens mich auch schauspielerisch – Mina Tander.

Antonio: Er war leider ein bisschen zu alt und manchmal verstand man ihn nur sehr schwer. Das lag allerdings daran, dass Lino Banfi kein Wort deutsch spricht und alles nur mit Lautschrift gezeigt bekam. Banfi ist einer der bekanntesten Komiker Italiens.

Jan Weiler: Hier gelang dem Team ein echter Glücksgriff – Christian Ulmen! Er wirkt genauso tollpatschig und ungeschickt, wie sich der Autor in dem Buch selbst beschreibt.

Aber auch Nebenrollen wie die der „Usuuula“ (Antonios Ehefrau) und die Eltern von Jan Weiler waren sehr gut besetzt. Wer sich den Film ansehen will, hier ist der Trailer:

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