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„Imma no“ Vorurteile in bayerischen Köpfen

So gern ich in Bayern lebe, so sehr ich bayerisch als Kulturgut schätze und predige – wir haben immer noch ein riesen Problem mit Vorurteilen in den Köpfen. Da geht es jetzt nicht nur um die Alten und die Dummen. Es geht viel mehr um eine scheinbar legitime Intoleranz in unserem Freistaat. Genau dieses Thema haben jetzt die Jungs von dicht & ergreifend passenderweiße auf bayerisch in einem genialen Lied beleuchtet.

Besonders Zeilen wie „I her an Peter skandieren: Lass uns die Neger kastrieren. Außer an Alaba, ha, der warad ja a hawara“ haben leider einen erschreckend wahren Kern. Es gibt ganz viele Passagen, die ich so oder ähnlich tatsächlich schon gehört habe. Dann nehmt euren Mut zusammen und wiedersprecht solchen ignoranten Arschlöchern. Denn das ist nicht Bayern, auch wenn sie es gerne so hätten.

Dicht & ergreifend machen natürlich nicht nur so schwere Kost. „Zipfeschwinga“ haben die Rap-Combo bekannt gemacht. Aber auch bei dem lustigen Lied versteckt sich ganz viel Kritik an der bayerischen Lokalpolitik. 2015 erscheint endlich auch ihr Album, spätestens dann schaffe ich es hoffentlich auch mal auf ein Konzert.

2 Kommentare

  1. George Urquell George Urquell

    Serwus!

    Sehr goiler Post. Würden wir gerne auf unserer FB Seite verlinken wenn wir dürfen. Endlich mal jemand der den Kern versteht, und ihn so auf den Punkt bringt dass es wirklich jeder versteht was wir versuchen zum Ausdruck zu bringen.

    Danke dafür!
    Big it up
    da Urquell

    • Josty Josty

      Servus, ja gerne dürft ihr den verlinken!
      Ich freu mich schon auf euer Album

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