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Rise Against live in Zenith München

Wir sprinten in den Hauptbahnhof Landshut zum Kartenautomaten – eine Frau steht vor uns und braucht ewig – unser Zug kommt – die Frau bestellt immer noch Karten – endlich sind wir am Automaten, um ein Bayernticket zu kaufen – der Zug fährt.

Geiler Anfang für einen Konzerttag..so mussten wir den Zug nehmen, der 15 Minuten später losfährt und 15 Minuten länger fährt. Als wir dann endlich in München angekommen waren, freuten wir uns alle auf ein gemütliches Essen. Aber im Subway gab es keine Sitzplätze und wir mussten unsere Sandwiches in der S-Bahn essen. Als wir dann endlich in Freimann waren, durften wir noch einen knappen Kilometer zu Fuß gehen, um schließlich eine ewig lange Schlange zu sehen.

Es dauerte dann doch nicht so lange und so konnten wir endlich ein lauwarmes Weißbier in einem Plastikbecher trinken – das schmeckt erm. Um ungefähr Viertel nach 7 fingen dann Rentokill an. Und ich muss sagen, die waren richtig gut, die Stimmung war sogar hinter dem Wellenbrecher am Kochen und beim letzten Lied wurde dann in der ganzen Halle gepogt.

Leider ging die Stimmung in den 15 Minuten Pause ein bisschen kaputt und als dann auch noch Rival Schools gespielt haben, hat man sich wie auf einem Mando Diao-Konzert gefühlt (Zitat von einem Typen neben). Durch „buh“ und „pfui“-Rufe ließen sie sich leider nicht zum Aufhören bewegen, als sie allerdings ihr letztes Lied ankündigten und die Halle aufgrund der Tatsache tobte, wussten sie, dass sie nicht sooo gut ankamen.

Leider war die Wartezeit für Rise Against viel zu lange – über 30min. Als es dann losging, wurde ich so heftig gegen den Wellenbrecher gedrückt, dass ich kaum mehr atmen konnte. Ich weiß nicht, wie einem so etwas gefallen kann!
Nach 3 Liedern ging ich und kaufte mir etwas zu trinken. Dann traf ich meine Kumpel wieder und wir hörten uns ein paar Lieder an, die ich jetzt nicht benennen kann.

Dann aber kam S“avior“ und die Halle tobte – ich pogte. (geiler Reim, ich sollte Rapper werden) Irgendwann forderte Tim – der eine lange Röhrenjeans bei 40°C anhatte!!!- uns auf einen riesen Circle zu machen. Dieser Aufforderung gingen wir nach und dann lag ich auf einmal auf dem Boden und 3 Leute auf mir drauf.

Zum Glück spielten RA danach zwei ruhige Lieder – Swing Life away und Hero of War (bei dem ich jede Zeile mitgrölte und so meine Nachbarn unglaublich aufgeregt habe – aber ich liebe das Lied)

Danach kam ohne Vorwarnung ein schnelleres Lied, das ich nicht benennen kann..auf jeden Fall begannen wir wieder zu pogen und hörten bis zum Ende des Konzerts nicht mehr auf! Klar, denn jetzt spielten Rise Against Lieder wie „Give it all“! Am Schluss kam noch „Ready to Fall“ und damit ging mein erstes Konzert auf dem über 1000 Leute waren zu Ende – es waren über 5000 in einer Halle bei 40°C.

Mit einem T-shirt, das man auswinden konnte, ging es zur Gaderobe und ich holte meinen Rucksack mit einem warmen, trockenen Pullover. In der U-Bahn war es dann extrem eng, aber wir mussten sie kriegen, um den Zug zu erwischen.

Heute tut mir alles weh! Es kann auch daran liegen, das ich Vollidiot vor einem solchen Konzert einen 18km Trainingslauf machte…ich habe jedenfalls einen Muskelkater. der sich sehen lässt. Blaue Flecken halten sich dafür in Grenzen – einer am Knie und einer an der Hüfte.

Fazit: Unbedingt wieder!!!

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