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Atomkraft ist ein Verlustgeschäft!

Zur Zeit disskutiere ich mit einem anderen Benutzer des musiker-boards über Atomkraft, aber auch schon das häufig angesprochene Juli-Mitglied ist für mich ein guter Disskusionspartner.
Jetzt habe ich mich dazu entschlossen, darüber auch in meinem Blog zu schreiben – einfach weil ich das Thema satt habe! In diesem Artikel schreibe ich, warum man Laufzeitverlängerungen auf keinen Fall zustimmen darf:

1. Auch wenn die deutschen Atomkraftwerke die sichersten der Welt sind, so geht von ihnen immer ein Restrisiko aus! Wenn ein Passagierflugzeug mittlerer Größe in das Kernkraftwerk Isar 1 oder Isar 2 stürzt, ist die Gefahr groß das es zu einer Kernschmelze kommt. Auch der Anteil der Krebskranken im Umkreis um die Atomkraftwerke ist ungemein höher als in anderen Regionen. Ob das zusammenhängt, wurde noch nicht geklärt – in wie weit die Stromkonzerne hier ihre Finger im Spiel haben ist auch nicht klar.

2. Atomstrom ist kein sauberer Strom! Egal welches Beispiel man nimmt (Erwärmung von Gewässern, Strahlenbelastung, Strahlenbelastung bei Endlagerung usw), alles beweist, dass der Atomstrom uns nicht hilft, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.

3. Atomkraft lohnt sich nicht! Einer der meist genannten Fehler von Beführwortern einer Verlängerung der Laufzeiten. Jeder Tag Atomstrom erzeugt neuen Müll und dieser muss für Millionen von Jahre gelagert und geschützt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat zu den Kosten (über Morsleben) folgendes geschrieben:
Die Kosten für die Stilllegung des ERAM werden auf etwa 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Insgesamt wird das Projekt Morsleben etwa 2,3 Milliarden Euro Kosten verursachen. Da während der Einlagerungsphase von 1994 bis 1998 nur etwa 138 Mio. Euro Einnahmen von Abfallverursachern erzielt wurden, werden die Gesamtkosten für diese einigungsbedingte Altlast fast vollständig aus staatlichen Mitteln zu tragen sein.

4. Wegen dieser Subventionen ist der Atomstrom natürlich billig! Der Staat übernimmt ja den Goliath-Anteil an den Kosten für die Endlagerung. Dieser günstige Strom aus AKW´s bremst allerdings den Vormarsch der erneuerbaren Energien – solange es billigen Atomstrom gibt, kauft keiner die (noch) teurere Energie aus alternatieven Stromquellen.

5. Und wie es sich für eine anständige Argumentation gehört, das Beste zum Schluss: Atommüll geht nicht weg – nie! Es wird den Menschen zu 99,9% (zu 100% geschätzt =) überleben. Es ist kein Problem wie Papier – das in wenigen Monaten verrottet, oder wie Plastik – das in einigen hundert bis tausend Jahren verrottet und dabei kaum umweltschädlich ist. Nein, es ist ein Müll, der stetig, 24h – 7 Tage die Woche, schadet und die Umwelt verpestet. Man kann diesem Müll nicht Herr werden! Wir haben es noch nicht einmal für 30 Jahre geschafft, wie sollen wir es bis zu unserem Ende schaffen?

Glaubt Frau Merkel nicht alles und verhindert schwarz-gelb!

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