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Generation Internet

Vieles hat die Menschheit nachhaltig verändert: Das Feuer, das Rad, der Buchdruck und jetzt das Internet. Jeder Jugendliche weiß, wie man mit Hilfe von „Wikipedia“ in Sekundenschnelle auf ein riesiges Netzwerk an Informationen zugreifen kann, wie man in „Youtube“ alle seine Lieblingslieder findet, wie man bei „Lokalisten“ seinen Freunden eine Nachricht schreiben kann und wie man all diese Seiten bei „google“ findet.
In den nächsten 10-20 Jahren werden die ersten Vertreter dieser neuen Generation – mit einer neuen Medienkultur – wichtige Positionen in der Wirtschaft und der Politik auftauchen. Spätestens dann wird auch der Bundestag keine Bastion gegen das Internet mehr sein und lernen, dass z.B. Online-Petitionen ein wirkungsvolles politisches Mittel sind, das die Basisdemokratie stärkt.

Eine weitere interessante Frage ist, wie sich das Internet in diesen 10-20 Jahren entwickeln wird – werden die Texte länger, wie der Trend in Blogs geht, oder werden sie kürzer – in „twitter-Manier“? In dem unrealistischen Fall, dass die Textform im Internet nicht weiter auf der Erfolgsspur bleibt – was würde dann die Nachfolge antreten? Videos? Podcasts?
Ich persönlich glaube, dass die Vielfalt siegen wird! So denke ich, dass wir in Weblogs immer bessere, längere und enger verlinkte Artikelreihen sehen werden. Außerdem werden Dienste alá „Twitter“ noch aktueller und näher am Geschehen stattfinden werden. Fernsehen und Radio werden mit Sicherheit in das Internet verlagert werden.

Neben dem Informationsmedium wird das Internet auch als Kommunikationsmedium einen Schritt nach vorne machen. So macht das Internet mittlerweile eine ähnliche Entwicklung wie das Telefon vor etlichen Jahren mit dem Handy. Der ehemalige Nerd, der zuhause vor dem Atari saß, existiert nicht mehr, viel mehr sitzt der moderne Blogger vor seinem Netbook im In-Café. Desweiteren ist mittlerweile fast jeder online und ist damit Teil eines Netzwerks, dass stetig verbunden ist, immer miteinander kommuniziert und in dem man sich stetig präsentiert.

 

Und hier ist man bei einem anderen, sehr interessanten Punkt: Wie entscheidend wird die Online-Präsenz für die einzelnen Menschen sein? Da kann ich sehr leicht ein Beispiel aus dem Herzen der Generation Internet – den 12-30-Jährigen – nennen. So lernt man etliche Menschen über das Internet kennen. Falls man jemand – besonders vom anderen Geschlecht – gerade kennen gelernt hat, dann schaut man sich am nächsten Tag an, wie sich die Person präsentiert und sich selbst sieht.
Dies beweist, dass sich der Internetnutzer eine zweite Persönlichkeit aufbauen und zurechtschustern kann, allerdings – und hier muss man ehrlich sein – der Abstand zwischen Real-Life und der Online-Welt wird kleiner.

Diese Verschmelzung wird durchaus spannend zu beobachten sein. Wir werden sehen, wie sich unsere Generation Internet in internationalen Schicksalsfragen:
– Klimawandel
– Energieknappheit
– Hunger in der 3. Welt
– Wirtschaftskrise
schlagen wird!

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