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Lauftipps von Josty

Tipps zum Laufen?! Hört sich komisch an, aber es gibt doch ein paar Sachen, die viele nicht wissen, oder nicht beachten, wenn sie das Joggen zum Hobby machen. Laufen ist bei mir dasselbe wie Joggen und es handelt sich um die Fortbewegung zu Fuß  zwischen 10 und 16km/h schnell – nur damit wir jetzt nicht ins Walken oder Sprinten kommen.

Zuerst braucht man sogar für diesen Minimalistensport ein paar Dinge. Jetzt im Winter ist eine dieser leicht schwul wirkenden, engen, langen Laufhosen am vernünftigsten. Ansonsten kann man eigentlich tragen, was man will – mir persönlich sind Baumwollshirts lieber als dieses Plastikzeug. Dann bekommt ihr auch sicher keine Wunden Brustwarzen. Das Wichtigste beim Laufen sind natürlich die Schuhe. Wenn man 2 mal die Woche über einen längeren Zeitraum laufen will, kann ich nur empfehlen, zum nächsten Runnerspoint zu fahren! Für einen guten Laufschuh muss man dort zwar ungefähr 100€ hinlegen, dafür wird der Fuß vermessen, die Laufttechnik überprüft und man kann den Schuh auf nach einem Dutzen Testkilometer noch zurückgeben! Wer weniger laufen will, kann sich natürlich auch beim Schuh-Aldi (Deichmann) günstigere Laufschuhe kaufen – diese sind viel besser als ihr Ruf. Wichtig ist, dass man schon im Geschäft ein bisschen „trabt“.

Die Ausrüstung ist jetzt also gekauft. Dann einfach in die Klamotten, Laufschuhe an, bei Minusgraden einen Schal vor Mund und Nase und dann einfach los! Hört sich ironisch an? Ist aber das Beste, was ihr machen könnt. Am besten ihr sucht euch eine kurze Runde, die ihr sicher schafft und lauft einfach mal los – und bitte OHNE Pulsuhr. Nach ca. einem Kilometer habe ich immer einen kleinen Durchhänger, dann ist der perfekte Zeitpunkt die Beine zu dehnen. Wenn ihr damit fertig seid, werdet ihr merken, dass es gleich viel leichter geht. Von einem Pulsmesser rate ich euch deswegen ab, weil ihr dann kein Gefühl für euren Körper bekommt und nicht lernt, wann es zu viel wird.

Es gibt viele Amateuerläufer, die sich dann noch einen Trainingsplan schreiben oder im Internet nach dem richtigen Training für einen Halbmarathon suchen. Ich habe mir auch mal einen solchen Trainingsplan gesucht und es ist ein Witz! Wenn ich alle Trainingskilometer zusammenzähle, komme ich evtl auf ein Drittel der geforderten.  Trotzdem interessant ist ein Tool von google. Mit diesem kann man sogar die Länge einer Strecke bestimmen, die nur aus Waldwegen besteht.

Es gibt natürlich noch ein paar Grundregeln, die jeder kennen sollte:

  • Im Winter sollte man möglichst nur durch die Nase einatmen, da die Luft so schon ein bisschen erwärmt wird.
  • Nach dem Laufen ein bisschen „ausgehen“.
  • Länger Ausatmen als Einatmen (durch konzentriertes Laufen – OHNE MUSIK – trainieren)
  • Längere Strecken in langsamen Tempo verbessern die Kondition.
  • Steigerungsläufe verbessern die Geschwindigkeit.
  • Wenn man eins von beiden trainiert, leidet immer das andere darunter, d.h. Prioritäten setzen.

Falls ihr jetzt vor habt, 2010 einen Wettkampf zu laufen und ihr noch Tipps braucht, könnt ihr mich natürlich gerne fragen. Falls ihr keinen Wettkampf wisst, im Raum Landshut sind der Schäble Cup im Frühjahr, der Stadtlauf vom Tennisclub im Sommer und der Halbmarathon in Pfettrach im Herbst sehr empfehlenswert.

Endlich im Ziel – nach dem Lauf in Pfettrach

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