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Das Ende der Stadionstimmung

Durch ihre Niederlage im Kellerduell gegen den FC Nürnberg ist die Hertha Berlin sportlich am Ende. So traurig es ist, der Hauptstadtclub ist so gut wie abgestiegen. Viel schlimmer für den deutschen Fußball waren aber die Krawalle, die auf das Spiel folgten. Dabei stürmten etwa 150 gewaltbereite Hooligans das Berliner Spielfeld. Darauf folgte ein Sturm der Kritik von allen Seiten.

Ausgerechnet die Polizei, welche erst nach acht Minuten einschritt, beanstandet jetzt ganz allgemein die deutsche Stadienpolitik. Da werden Geisterspiele, genauso wie ein Verbot von Stehplätze als möglicher Lösungsweg ausgerufen. Der Idee  von Geisterspielen wird schon länger nachgegangen, letztere ist aber neu. Eine gefährliche Idee der Gesetzeshüter, welche ich erläutern will.

Während diese sogenannten Gefahrenplätze in der Championleague und in Länderspielen längst verboten sind, gibt es eine solche Regelung im Ligabetrieb noch nicht. Das führt zu einer tollen Stimmung in deutschen Stadien. Dieses Umfeld beim Fußball ist für Fans bis nach England so anziehend, dass sie den weiten Weg nicht scheuen.

Schön hat mein Fußballtrainer den Grund für den Unterschied zwischen der Allianz-Arena und dem Millerntor Stadion erklärt. So sagte er: Der klassische Bayern-Fan ist ein Familienvater, der mit seinem Sohn ins Stadion geht und sich wie im Kino – still – hineinsetzt. Fußball ist aber nicht wie Kino. Fußball heißt auch, im sonst so emotionslosen Deutschland Gefühl pur, und stehend geht es nun mal besser, Stimmung zu machen.

Deswegen will ich den Verantwortlichen dringend empfehlen, solchen Schritten Einhalt zu gebieten.

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