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Ein Lobgesang auf das Zugfahren

Kennt ihr das Gefühl nach einer langen Autofahrt oder einem Flug? – spätestens wenn man aussteigt, ist man irgendwie matt. Sei es der Stress beim Einchecken am Flughafen oder die anstrengende lange Reise als Fahrer. Beim Bahnreisen kenne ich das Gefühl nicht.

Egal ob ich an meine Interrailreise durch Europa oder einen Ausflug nach Hamburg zurück denke, bei Strecken unter 1000km gibt es keine entspanntere Art zur reisen als mit dem Zug. Das liegt sicher auch daran, dass die meisten Fernzüge einen Speisewagen haben und man sich komplett frei bewegen kann. Dazu kommt, dass man bei einer Zugreise viel mehr von den Ländern sieht, die man bereist als sonst.


Der schönste Zug Europas – und der einzige mit funktionierendem Wifi – die schwedische SJ

Gleichwohl wird Zugfahren immer teurer. Mittel- und Langstrecken sind einzig für Vielreisende und mit Sparangebote billiger als Fliegen bzw. Autofahren. Doch die Vorzüge der Schiene liegen nur selten im Preis. Eine unerreichte ökologische Effizienz und die bereits angesprochene Gelassenheit sind mit Geld nicht aufzuwiegen.

Dennoch will ich das Fliegen nicht verurteilen – für mich ist das immer noch ein Abenteuer. Weiter habe ich meine Interrailreise ebenfalls fliegend beendet.

Das liegt vorallem daran, dass ich in Schweden war und den Bahnteil durch Deutschland trotz Interrailticket mit 50-150€ bezahlen hätte müssen und eine Reisezeit (je nach Zusatzkosten) von 14-48 Stunden gehabt hätte.

Und trotzdem nutzt die Bahnangebote für viele Großstädte (3 Nächte im Hotel bezahlen und die ICE Fahrt geschenkt bekommen) es wird sich lohnen.

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