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Planspiel Weltreise

Jeder hat ein paar Träume für sein Leben. Der eine will ein besonderes Auto, der andere einen Ironman schaffen – bei mir ist es eine Weltreise. Geprägt von den Reisen meiner Eltern schätze ich den großen Wert dieser Erfahrungen wahrscheinlich mehr als andere. Momentan kann ich behaupten große Teile Europas gesehen zu haben, doch weltweit sieht es sehr spärlich aus. Und so führen Reisebilder in Facebook natürlich sofort zu Fernweh und einem Besuch des Round the World Ticket Planers der Star Alliance. Sicher mehr als ein Dutzend Male habe ich mich mit der ruckelnden Weltkarte beschäftigt.

Auf Reiseblogs oder Facebook-Seiten wie „Places to visit before you die“ findet man immer wieder Orte, die man unbedingt sehen muss. Und gerade wenn man die absolute Traumroute gefunden hat, fällt einem auf, dass Südamerika ja vielleicht doch spannender und billiger als die USA sein könnte.

Der momentane Masterplan wird also wieder angepasst und könnte in Rio beginnen und über Lima nach Mexiko mweitergehen. Dann über eine Cook Insel Richtung Neuseeland und Australien. Von dort aus nach Indonesien, Vietnam, Bangkok und Indien nach hause. Da bleiben natürlich geniale (Fern-)Reiseziele wie Südafrika, Kanada, Kalifornien außen vor und für mich weniger interessante Orte wie China und Japan würden auch ausgelassen.

Bis auf Australien, die Cook Inseln und Neuseeland sind alle Länder auf der Route günstiger als europäische oder nordamerikanische Reiseziele. Ein wichtiger Faktor, wenn man als Student eine lange Reise plant. Die oben genannten ausgelassenen Orte müssen einfach aus kostengründen (USA, Kanada) oder wegen der Routenplanung (Südafrika) auf spätere Reisen verschoben werden.

Die Kosten sind insgesamt neben der Route und der Zeit der größte Faktor. Wegen meiner Planungswut gefällt mir ein Round-The-World Ticket am besten, auch weil Einzelflüge meist teurer sind. Ein solches schlägt je nach Route und Meilen schon mal mit 4000-5000€ zu Buche. Dazu kommen Unterkünfte, Überlandreisen, Verpflegung, Unternehmungen und vieles mehr. Da sollte schon einiges an Rücklagen da sein, um sich in meinem Fall wahrscheinlich 9 Monate durch die Welt schlagen zu können.

Man müsste also die kompletten Rücklagen aufbrauchen, ein knappes Jahr Studienpause und auch dann noch einiges an Strapazen auf sich nehmen. Doch ich bin der festen Meinung, dass man danach Erinnerungen und Erfahrungen hat, von denen man das ganze Leben zehren kann.

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